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Was war die Gewinnerzutat der bisherigen Made in GSA Competitions?

Was war die Gewinnerzutat bei der Made in GSA Competition?

Was war die Gewinnerzutat der bisherigen Made in GSA Competitions?

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ade in GSA geht in die siebte Runde, Heimat im Glas bekommt eine neue Auflage und unsere Leser noch genau ab jetzt 1 Tag, 11 Stunden und 55 Minuten) um ein Rezept einzureichen. Wir haben ausgegraben, was die Gewinnerzutaten waren bei den bisherigen Wettbewerben.

Sechs Mal fand unsere Made in GSA Competition bisher statt. Sechs Gewinner dürften sich über eine Flut an Berichterstattung und lukrative Preise freuen. Sechs Cocktails mit heimischen Zutaten von der Jury mit den meisten Bewertungspunkten bedacht. Was gaben die jeweiligen Gewinner in ihren Cocktailshaker oder ihr Rührglas?

Insgesamt 31,5 cl Spirituosen wurden verwendet. Darunter waren 8 cl Whisky, 4 cl Gin, 1 cl Absinth und jede Menge Obstbrände. Sowieso lässt sich über Obstbrände sagen, dass die Teilnehmer es scheinbar fruchtig mögen. Denn vier der sechs Gewinnercocktails kommen nicht ohne Williams Christ & Co aus.

»Insgesamt 31,5 cl Spirituosen wurden verwendet. Darunter waren 8 cl Whisky, 4 cl Gin, 1 cl Absinth und jede Menge Obstbrände.«

Obstbrand ist Favorit der GSA-Bartender

Genauer: Williams Christ Birne von Schladerer, Rote Bete Geist und Kalabrische Bergamotte von Faude und Kirsch XK von Humbel aus der Schweiz. Das macht Obstbrand zur Lieblingszutat der GSA-Bartender.

Eine feste Formel gab es bei den Gewinnerdrinks übrigens nicht. Jedes Jahr brachte einen völlig neuen Mix an Zutaten. Der einzige flüssige Bestandteil, der in den sechs Jahren zwei Mal vorkam, ist Zitronensaft.

Den Anfang machte 2013 Torsten Spuhn, Besitzer des Modern Masters aus Erfurt, mit seinem „Snow White & the Huntsman“. „Keine Spirituose ist so deutsch wie Jägermeister“, sagt der Erfurter. Und 2013 war das noch etwas wahrer als es heute der Fall sein dürfte.

Denn die Auswahl an GSA-Produkten ist seither um gefühlte zehn Billionen Prozent gestiegen und „Deutsch“ ist ein Attribut, welches heute mehr auf die Region selbst hindeutet, auf ihre Eigenheiten und eben auch Vielfältigkeit. Jägermeister ist zwar trotzdem noch eines der meist gebrauchten deutschen Wörter im Ausland, der heimische Spirituosenmarkt ist heute aber eklektischer als je zuvor.

Von Brixen bis Flensburg wird gebraut und gebrannt, was früher Schotten, Iren, Tschechen, Amerikanern oder Italienern vorbehalten war, um nur einige zu nennen.

Was war die Gewinnerzutat bei der Made in GSA Competition?
Welche Zutaten kommen dieses Jahr in die Gläser? | Credit: Katja Hiendlmayer

Fremde im eigenen Land? Großartig!

Der Gewinnerdrink des Letzten Jahres von Martin Bornemann, Barchef des Werk 8 in Basel, ist ein Fest für genau dieser Vielfalt. Denn obwohl wirklich alle Zutaten des Aureum aus der Schweiz kommen, ist dem Drink seine deutschsprachige Herkunft kaum noch anzumerken.

„Einst wurden ferne Güter wie edle Stoffe, Tee oder Gewürze wie beispielsweise Zimt oder Ingwer über die Alpenpässe von Süden nach Norden transportiert“, heißt es in der Geschichte zum Cocktail. Und weiter: „Aureum steht für die Kultur des Handels, die die Genusswelt bis heute stark beeinflusst.“

Die erste Frau, die den Preis für den besten Cocktail gewinnen konnte, kam 2017 ebenfalls aus der Schweiz. Chloé Merz konnte die Jury mit dem starken Whisky Cocktail „Traveling Tombstone“ überzeugen. Die gebürtige Amerikanerin ist mittlerweile Teil des „Angels’ Share“ in Basel. Im Jahr davor ist es dem Bamberg-Gewächs Matthias Ingelmann gelungen, sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen.

Der Gewinn von GSA verlieh ihm zusätzliche Flügel, die ihn über Londons „Untitled“ Bar bis nach Paris ins „Les Grand Verres“ trugen.

Weitere Gewinner des Heimatwettbewerbs waren Andre Pintz, Mitgründer des „Imperii“ in Leipzig, und Alexander Mayer, der mittlerweile mit Rubus Gin ein eigenes GSA-Baby sein Eigen nennt.

»Von Brixen bis Flensburg wird gebraut und gebrannt, was früher Schotten, Iren, Tschechen, Amerikanern oder Italienern vorbehalten war, um nur einige zu nennen.«

Was war die Gewinnerzutat bei der Made in GSA Competition?
Koffer schon gepackt? Wer zum Finale nach Berlin kommt, wird im Mai bekannt gegeben.

Vorhang auf für unsere Partner

Nur noch wenige Stunden für die Gewinnerzutat

Obwohl sich also in den letzten Jahren keine Zutat gedoppelt hat, sind die Vorbedingungen besonders günstig. Denn noch nie gab es so viel Auswahl in deutschsprachigen Landen wie jetzt. Schnell Rezept und Geschichte geschrieben und hochgeladen. Denn die Bewerbungsfrist läuft am 1. April 2019 um 23:59 Uhr ab

Wir freuen uns auf spannende Rezepturen und Geschichten! Und natürlich auch die nächste Gewinnerzutat.