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Zahlen, bitte! Statistiken der Competition 2018

GSA 2018 Zahlen und Fakten

Zahlen, bitte! Statistiken der Competition 2018

Fast genau so interessant wie ein guter Drink sind die Zahlen dahinter. Denn mit ihren Kennzahlen setzt sich die Made in GSA Competition von vielen anderen Wettbewerbsformaten ab und bietet Überraschungen. Ein paar Beispiele? Gern!

Made in GSA 2018
Made in GSA 2018 | Credit: Sandra Mann

Wahre Vielfalt: die Partner der Competition

So gut wie alle großen Cocktailwettbewerbe werden von einer Marke oder einer Firma getragen, mit deren Produkten dann gemixt werden muss. Anders bei der Made in GSA Competition, deren Fokus vom ersten Tag an gegenteilig war: Zahlreiche Partner aus der heimischen Spirituosen- und Getränkebranche machen den Wettbewerb gemeinsam möglich. Im Jahre 2018 waren das sage und schreibe 56 Hersteller, die einen Pool von insgesamt 101 Partnerprodukten einbrachten. Aus all diesen Produkten dürfen die Teilnehmer bei der Entwicklung ihrer Drinks wählen.

Durch dieses Konzept ist Made in GSA nicht nur der wichtigste marken- und firmenübergreifende Cocktailwettbewerb im deutschsprachigen Raum, sondern gleichzeitig ein Spiegel für die Vielfalt und Exzellenz des heimischen Angebots. Vom progressiven Gin-Start-up über die traditionsreiche, familiengeführte Kleinbrennerei bis hin zu etablierten, großen Getränkekonzernen – bei der Made in GSA Competition kommen sie alle als Partner zusammen und bescheren den Teilnehmern und allen Gästen des Wettbewerb seinen einzigartigen Überblick über den Stand der Dinge in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol.

Durch dieses Konzept ist Made in GSA nicht nur der wichtigste marken- und firmenübergreifende Cocktailwettbewerb im deutschsprachigen Raum, sondern gleichzeitig ein Spiegel für die Vielfalt und Exzellenz des heimischen Angebots.

GSA Statistik
Zahlen und Daten der MADE IN GSA Competition 2018

So viele Teilnehmer wie sonst nirgendwo

Für die Made in GSA Competition 2018 meldeten sich insgesamt 171 Teilnehmer mit ihren Drink-Kreationen an. Das sind zwar geringfügig weniger als im Jahr davor, aber trotzdem beeindruckt diese Zahl. Besonders, da selbst die wenigen ganz großen markengetragenen Wettbewerbe von derartigen Anmeldezahlen nur träumen können.

Unter den Einsendungen nehmen nach wie vor jene aus Deutschland den erschlagenden Teil ein: Etwa 85% der Teilnehmer im Jahre 2018 stammten aus dem größten GSA-Land, während der Anteil der Bewerber aus der Schweiz (7%) und Österreich (6%) vergleichsweise gering war. Kurios ist daran natürlich, dass in den letzten beiden Jahren ein Schweizer bzw. eine Schweizerin auf dem Siegertreppchen ganz oben stand, 2017 kam überdies auch der Zweitplatzierte aus der Schweiz. Klasse statt Masse, wenn man so will. Die einzige GSA-Nation, die bislang noch keinen Sieger bei den Competitions stellte, ist Österreich. Also los, Ihr Barleute aus Wien, Innsbruck, Graz & Co.!

Unter den Einsendungen nehmen nach wie vor jene aus Deutschland den erschlagenden Teil ein: Etwa 85% der Teilnehmer im Jahre 2018 stammten aus dem größten GSA-Land, während der Anteil der Bewerber aus der Schweiz (7%) und Österreich (6%) vergleichsweise gering war.

Ein Forum für Bartenderinnen

Obwohl der Anteil weiblicher Bewerberinnen in den letzten beiden Jahren bei je nur rund 17% lag, ist die Zahl der Bartenderinnen in den Finals deutlich höher: 2017 in Wien waren drei der zehn Finalisten weiblich, 2018 in Frankfurt gab es mit fünf Frauen unter den Finalisten gar eine Parität – bis heute ein Sonderfall bei Cocktailwettbewerben.

Dazu trägt u.a. der anonymisierte Auswahlprozess der Finalisten bei: Denn bewertet wird hier von der Jury ausschließlich die Rezeptur. Name, Arbeitsplatz oder Herkunft werden dabei nicht beachtet. In einer Branche, in der Namen viel zählen und noch immer ein großer Teil der Protagonisten männlich ist, zeigt sich dieses Auswahlverfahren als ein Garant für die faire Behandlung aller Teilnehmer. Übrigens freuen sich darüber jedes Jahr ebenfalls mehrere Nachwuchsbartender oder solche aus kleinen Städten, die in den Vergabeverfahren anderer großer Wettbewerbe oft chancenlos sind.

Made in GSA 2018
Made in GSA 2018 | Credit: Sandra Mann

Gin ist in. Noch immer!

Geht es nach den Einsendungen unserer Teilnehmer von 2018, so ist Gin definitiv noch immer die Bar-Spirituose der Stunde: In 40% aller eingereichten Rezepte war Gin enthalten, also in zwei von fünf Drinks – einsamer Rekord!

An dieser Bestmarke kratzen nur nur die Kategorien Likör (38%) und Wermut (33%), wobei man fairerweise konstatieren muss, dass sie häufig als Süßungsmittel vermixt werden, während Gin beinahe in allen eingesandten Cocktails als klassische Basis fungiert.

Bei den „Grundspirituosen“ gehen die weiteren Ränge an Obstbrand (19%), Kümmel & Kräuter (16%) und Whisky (9%), einen Dauerbrenner bilden natürlich Limonaden und Filler (20%), die durch die Sonderwertung stets eine herausgehobene Position genießen.

Wir sind gespannt, was für ein Zahlenwerk uns die Made in GSA Competition 2019 beschert. Alle Infos findet ihr hier